Afrika-Trip 2025
Reisebericht Afrika-Trip 2025 | 30. Oktober bis 30. Dezember 2025
Blondie und seine Gefährtin
Mpayathutla Pan, Mabua Area, KTP, Botswana
Kein typischer Kalahari-Löwe
Insgesamt sind wir für 4 Nächte in der Mpaya Pan. Die ersten zwei Nächte haben wir in schöner Gesellschaft auf der Campsite Nr. 02 verbracht. Die dritte Nacht waren wir dann noch alleine auf dieser Campsite und für die vierte Nacht mussten umziehen auf die Campsite Nr. 01.
Auch in dieser Zeit hat sich das eine oder andere Rätsel rund um die Löwen hier für uns entschlüsselt. Wir wussten bereits von unseren Mitcampern, dass das ansässige Rudel aus einer Löwenmutter besteht, die anscheinend ein oder zwei ganz kleine Cubs hat. Diese hat sie umplatziert und ist dabei über die Campsite gelaufen und Enrique hat sie gesehen. Es ist aber nicht klar, ob es eins oder zwei sind.
Dann gibt es noch zwei weitere Löwinnen, eine ist wohl gerade mit dem Male Lion unterwegs und die andere wissen wir nicht. Aber die Löwenmama hat sich irgendwo ganz in der Nähe der Campsite mit den Jungen versteckt. Am ersten Tag hat sie uns ja mitten am Tag überrascht, als sie zum Wasser läuft und dann wieder zurück in die Richtung, wo vermutlich ihre Jungen versteckt sind.
Das Männchen uns seine Begleiterin tauchen irgendwann mitten in der Pfanne auf und laufen in unsere Richtung und an der Campsite vorbei, vermutlich zur anderen Löwin mit den Jungen.
Am zweiten Abend hören wir ihn ganz nahe und ganz oft roaren. Wir rechnen die ganze Zeit damit, dass er auftaucht, während wir noch draussen sitzen und bereiten uns vor, indem wir alle nahe bei unseren Autos bleiben. Er wartet aber ab, bis wir alle im Bett sind und kommt dann erst in der Nacht mit seiner Begleiterin auf die Campsite. Das sehen wir am nächsten Tag auf der Trailkamera.
Die Bilder und Videos dazu habe ich bereits im vorangegangenen Blog gepostet. In der Nacht, als wir noch alleine auf der Campsite sind, kommt wieder die Löwenmama und trinkt vom Wasser.
Und irgendwann schaffen wir es dann tatsächlich, dass wir den Male und später auch seine Freundin bei Tageslicht und ganz nahe erleben und fotografieren dürfen.
Er ist absolut kein typischer Kalahari-Löwe, denn er hat eine extrem auffällig blonde Mähne. So etwas habe ich in der Kalahari tatsächlich noch nie gesehen. Und er ist auch nicht mehr ganz so jung, dass man sagen könnte, seine Mähne wird vielleicht später noch schwarz. Denn seine Mähne ist tatsächlich schon sehr ausgeprägt und das deutet darauf hin, dass er im besten Alter ist und er hat ja auch offensichtlich sein Rudel.
Er sieht tatsächlich sehr speziell aus und ich freue mich, dass wir ihn noch in Ruhe und aus der Nähe betrachten können. Und er wird uns sogar am letzten Tag noch ein ganz tolles Abschiedsgeschenk machen! Dazu dann im nächsten Blogpost mehr.












