Botswana | Zambia | Zimbabwe 2024
Reisebericht Botswana, Zambia und Zimbabwe 2024 | 16. August bis 15. Oktober 2024
Eine ungewöhnliche Anreise
Von Zürich ins Okavango Delta
Ein holpriger Start…
Unsere Reise verläuft schon von Anfang an mal wieder komplett anders als geplant… Wir fliegen von Zürich nach Wien, um dann von Wien zurück nach Zürich zu fliegen und in Zürich den 22.40-Uhr-Flieger nach Joburg zu nehmen. Ich werde hier nicht ausführen, weshalb wir dies so gemacht haben, aber wir haben gute Gründe dafür :-). Nur leider hat dann alles nicht so geklappt, wie geplant.
Unser Rückflug von Wien nach Zürich wurde nämlich wegen Unwetter mehrmals verschoben und am Schluss waren wir fast anderthalb Stunden zu spät dran. Wir gingen aber davon aus, dass unser Flieger in Zürich auf uns warten würde, denn dies hatten wir schon oft selber erlebt.
Und er war auch immer noch dort und es hätte auch tatsächlich gereicht, wenn man das gewollt hätte. Nur leider hatten sie irgendwie keine Lust, auf uns zu warten, was für mich heute noch unverständlich ist. Denn der Flieger nach Joburg ist schlussendlich erst um 23.08 Uhr gestartet…
Aber anyway, für uns hatte das leider sehr weitreichende Konsequenzen, weil viel daran hing, dass wir pünktlich ankommen. Wir hatten nämlich nur einen Tag Zeit, bis unser Wilderness Trail mit Alan anfing. Deshalb wäre es sehr wichtig gewesen, dass alles klappt.
Nun fing eine umfangreiche und etwas nervige Umbuchungsaktion für uns an… Schlussendlich wurden wir auf denselben Swiss-Flug, einfach einen Tag später gebucht. Das hiess für uns, dass wir sehr viel neu organisieren mussten, unter anderem einen neuen Flug von Johannesburg nach Maun.
Auch mussten wir einen Plan machen, wie wir das mit all unserem Gepäck organisieren, denn wir wollten ja nicht alles mit ins Okavango Delta nehmen. Aber da wir nun einen ganzen Tag später in Maun ankommen, haben wir gar keine Zeit mehr, unser Gepäck umzupacken und alles, was wir nicht benötigen in den Cruiser zu packen. Wir müssen an gefühlt tausend Dinge denken, damit das alles doch noch klappt…
Als erstes bucht die Swiss ein Hotel am Flughafen für uns, da es mittlerweile fast Mitternacht ist. Dort buchen wir den Flug von Johannesburg nach Maun neu, essen einen Mitternachtssnack und schlafen unseren Frust erst einmal weg.
Am nächsten Tag sind wir wieder etwas zuversichtlicher und organisieren den Rest neu. Unsere Freundin Annalis bringt uns netterweise eine Tasche an den Flughafen, damit wir alles schon richtig packen können. Wir organisieren jemanden in Maun, der an den Flughafen kommt und unser restliches Gepäck zu unserem Cruiser bringt und informieren alle Beteiligten, dass unsere Anreise anders als geplant verläuft.
Wir verbringen den ganzen Tag in und um den Flughafen und am Abend um 22.40 Uhr geht es dann endlich (fast) los. Denn ratet mal, welche Durchsage wir vor dem Start erhalten… Unser Abflug wird sich leider verspäten, da wir noch auf Passagiere von Anschlussflügen warten… Hahaha, wir können fast lachen…
Irgendwann landen wir dann aber trotzdem in Johannesburg. Am Flughafen begegnen uns zwei Holländer, die sich in der Schlange an uns vorbeidrängen und erzählen, dass ihr Flug schon bald geht. Es ist derselbe Flug, den wir erwischen müssen. Reto sagt ihnen, dass wir auch auf diesen Flug müssen und das schon alles passt. Sie beruhigen sich ein bisschen und bleiben in der Schlange in unserer Nähe.
Da wir nicht wissen, wer und wie viele andere Teilnehmer mit auf unserem Trail sind, scherze ich zu Reto, dass es bestimmt die beiden sind. Denn wir wissen nur, dass sie mit diesem Flug ankommen.
Tja und was soll ich sagen… Als wir in Maun ankommen und endlich durch die Passkontrolle sind, erwartet uns Alan bereits und er hat die beiden im Schlepptau :-)!!!
Und nun geht alles Schlag auf Schlag. Wir können gerade noch unser übriges Gepäck an den bestellten Abholungsmenschen abgeben und dann sitzen wir bereits im nächsten Flugzeug, das uns ins Okavango Delta bringt.
Wow, das ist echt eine seeehr spezielle und ereignisreiche Anreise… Wir brauchen erst mal ein bisschen, um das alles zu verdauen.
Aber kaum im Delta angekommen, ist bereits alles vergessen und wir tauchen ein in unser erstes Abenteuer auf dieser Reise!
Einige Eindrücke vom Flug ins Okavango Delta:





Ankommen im Oddballs Camp:

Wow, wenn man jetzt eure tollen Landschaftsaufnahmen bestaunt, seid ihr doch noch belohnt worden. Wunderbar, dass es nach all dem Stress geklappt hat.
LG Doris & Herbert
Ja irgendwann wird man dann doch meistens belohnt ;-)!