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Botswana | Zambia | Zimbabwe 2024

Reisebericht Botswana, Zambia und Zimbabwe 2024 | 16. August bis 15. Oktober 2024

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Kariba Ferry

Mlibizi, Lake Kariba, Zimbabwe

Ein neues Abenteuer

Wir haben in Afrika schon einige Fähren-Erfahrungen gesammelt. Bis jetzt allerdings immer nur ganz, ganz kleine Fähren mit Platz für nur ein Auto und immer nur von einem Flussufer zum anderen.

Nun kommen wir zum Next Level 😄! Die Kariba Ferry!

Zuerst möchte ich euch aber ein paar Facts zum Lake Kariba geben:

Der Karibasee ist einer der grösste von Menschenhand geschaffenen Seen und Stauseen der Welt. Er liegt am Sambesi, etwa auf halbem Weg zwischen der Quelle und der Mündung des Flusses, etwa 1300 Kilometer flussaufwärts vom Indischen Ozean und verläuft entlang der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Der Karibasee wurde zwischen 1958 und 1960 nach der Fertigstellung des Kariba-Staudamms an seinem nordöstlichen Ende aufgefüllt, wodurch die Kariba-Schlucht am Sambesi überflutet wurde. Der Karibasee ist über 280 Kilometer lang und bis zu 32 Kilometer breit. Er bedeckt eine Fläche von 5.580 Quadratkilometern und sein Speichervolumen beträgt gewaltige 185 Kubikkilometer. Die mittlere Tiefe des Sees beträgt 29 Meter, die maximale Tiefe 97 Meter.

Bevor der Karibasee aufgefüllt wurde, wurde die vorhandene Vegetation verbrannt, wodurch eine dicke Schicht fruchtbaren Bodens an Land entstand, die später zum Seebett wurde. Infolgedessen ist die Ökologie des Karibasees lebendig. Eine Reihe von Fischarten wurden in den See eingeführt, insbesondere der sardinenähnliche Kapenta (der aus dem Tanganjikasee importiert wurde), der heute eine florierende kommerzielle Fischerei unterstützt. Zu den weiteren Bewohnern des Karibasees gehören Nilkrokodile und Flusspferde.

Wildfische, insbesondere Tigerfische, die zu den einheimischen Arten des Sambesi-Flusssystems gehörten, gedeihen heute am Kapenta, was wiederum den Tourismus ankurbelt.
Fischadler, Kormorane und andere Wasservögel patrouillieren an den Ufern, ebenso wie gelegentlich Elefantenherden.

Quelle: Wikipedia

Wir haben nun also mit der Fähre eine Reise von ca. 24 Stunden und 250 km vor uns. Denn die Reise geht von Mlibizi nach Kariba, was fast der ganzen Länge des Sees entspricht.

Bild-Quelle: www.karibaferries.com

So viel schon mal vorweg: Es war eine wirklich coole und geniale Erfahrung und eine tolle Reise! Nebst dem richtig entspannten Dahinschippern haben wir auch noch sehr nette Bekanntschaften gemacht und konnten so die schöne Reise doppelt geniessen.

Nun fangen wir aber von vorne an, nämlich mit dem Ankommen am Fährhafen von Mlibizi und den unzähligen Kindern, die dieses Ereignis während der ganzen Warte-Zeit bis wir auf die Fähre konnten miterleben wollten. Schon das alleine war ein grosses Abenteuer, für die Kinder aber auch für uns. Sie haben unsere Autos belagert, wollten mit uns interagieren, aber vor allem wollten sie uns natürlich irgendetwas abquatschen, egal was, sie haben ALLES im Auto inspiziert und immer wieder versucht, uns zu erweichen, damit wir ihnen etwas geben.
Aber wir sind hart geblieben, denn das wäre wirklich keine gute Idee. Es würde nur zu Streit, Missgunst und einer Bettelmanier führen, die wir nicht fördern möchten.

Das Beladen der Fähre, hat sehr viel Zeit und Präzision in Anspruch genommen. Denn der vorhandene Platz für die Autos wurde fast bis auf den letzten Millimeter genutzt!
Dieses ganze Szenario habe ich in einem Video festgehalten, welches ich im nächsten Blogpost veröffentlichen werde.

Die Fähre ist endlich fertig beladen und es kann losgehen!

Mitten auf dem See gibt es eine Sonnenuntergangs-Abkühlung. Nur gerade 4 von uns haben es gewagt und wie man sieht sehr genossen :-).

1 Kommentar

  1. Veröffentlicht von Doris am 24. September 2024 um 14:28

    Danke für die Erklärung zum Lake Kariba – sehr interessant.
    Es scheint, Zimbabwe hat kein Nachwuchs-Problem…;-))

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