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Afrika-Trip 2025

Reisebericht Afrika-Trip 2025 | 30. Oktober bis 30. Dezember 2025

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More Wild Dogs

Magotho, Khwai, Botswana

Das kann doch nicht sein!

Nun aber zu der unglaublichen Sichtung, die wir erleben, sogar noch bevor wir die Magotho-Campsite erreichen. Tatsächlich treffen wir schon wieder auf Wild Dogs! Wir können es kaum fassen… Sie sind mitten auf einer Kreuzung von zwei Pfaden, die einen liegen im Sand, andere im Gras und fast zeitgleich mit uns, kommen tatsächlich noch weitere Wild Dogs dazu und es gibt eine grosse Begrüssung.

Auch dies ist eine sehr grosse Gruppe und auch hier sind wieder Jungtiere mit dabei. Und diesmal tragen zwei Tiere auch Halsbänder, das heisst, die werden von den Forschern observiert.

Die jüngeren Tiere verziehen sich in den Schatten unter Büsche und irgendwann folgt auch der Rest des Rudels. Wir platzieren uns um und können sie so weiter beobachten.

Alle anderen Auto verziehen sich, aber wir bleiben. Die Dogs sind alle am relaxen und wir bleiben einfach in der Nähe, man weiss ja nie, was noch alles passiert 😌.

Als wir so in unserem Auto sitzen und ich die Gegend um uns betrachte entdecke ich Mangusten. Sie wuseln herum und bieten eine kleine Show, sodass wir beide die Kamera nehmen und uns voll und ganz auf sie konzentrieren…

…und deshalb beinahe den Schuss nicht hören 🙈. Also natürlich nicht wirklich ein Schuss. Aber im Bruchteil einer Sekunde ändert sich die Situation von total entspannt und relaxt zu komplett fokussiert und voller Adrenalin.

Was ist passiert? Eine Gruppe Impalas hat sich genähert und die Hunde sind tatsächlich in einer Sekunde alle auf den Beinen und an uns vorbei gerannt!! Und wir sind daran, Mangusten zu fotografieren und verpassen diesen krassen Moment, obwohl wir tatsächlich mittendrin stehen 🙈…

Wir starten natürlich sofort den Cruiser und fahren den Hunden hinterher. Das alles muss extrem schnell gehen, denn als wir sie nur ein paar hundert Meter entfernt wieder finden, haben sie bereits ein Impala erwischt und sind daran, es zu zerreissen. Ja das hört sich sehr brutal an und so sieht es auch aus… Aber tatsächlich ist es der schnellste Tod, den ein Beutetier haben kann! Denn wenn die Wild Dogs ihre Beute erwischen, dann ist diese im Bruchteil von wenigen Sekunden in Stücke zerrissen. Das Tier muss tatsächlich beim Sterben fast gar nicht leiden und bekommt davon nichts mehr mit, denn es geht in der Regel wirklich blitzschnell. Das ist zum Beispiel bei Löwen ganz anders, aber dazu erzähle ich ein anderes Mal wieder mehr ☺️.

Wir erleben tatsächlich obwohl wir den Anfang verpennt haben noch einiges von diesem Spektakel mit. Es ist unglaublich, wie diese Tiere von 0 auf 100 gehen!! Es ist absolut faszinierend, wie so ein Rudel funktioniert und vor allem, wie die Dogs miteinander kommunizieren. Wir sind Hin und Weg und können unser Glück gar nicht fassen! Schon wieder dürfen wir eine unglaubliche Sichtungen mit den Wild Dogs hautnah miterleben und sind dabei ganz alleine und ungestört. Was für ein Willkommensgeschenk in Khwai und was für ein Glück wir doch haben!

Ich werde hier nun einige Bilder posten, die nicht jeder sehen möchte. Es sieht schon ziemlich heftig aus, wenn die Hunde mit Teilen des Impalas durch die Gegend laufen. Aber es gehört natürlich dazu und sichert das Überleben dieser Tiere.

Aber seid einfach gewarnt, die Bilder sind nicht für jeden geeignet…

Ab hier wird’s nun etwas unappetitlich…