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Botswana | Zambia | Zimbabwe 2024

Reisebericht Botswana, Zambia und Zimbabwe 2024 | 16. August bis 15. Oktober 2024

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Unterwegs auf Modisa

Modisa Wildlife Project, Kgalagadi District, Botswana

Immer etwas zu tun

Auf Modisa gibt es immer etwas zu tun. Das Gebiet erstreckt sich auf 170 km2 und befindet sich mitten in der Kalahari.

Hier ein kleiner Auszug aus der Website zur Beschreibung von Modisa:

Modisa bedeutet in der lokalen Sprache Setswana «Hirte oder Wächter» und spiegelt unsere Mission wider: Wir setzen uns für die Tierwelt und ihre Lebensräume ein. Wir sind Hüter eines 170 km² (247.105 Acres) grossen privaten Wildtiergebiets in der Kalahari-Wüste und streben nach einem nachhaltigen, umweltfreundlichen Lebensstil, der sowohl der Tierwelt als auch den Menschen zugutekommt. Da wir uns in einem der am dünnsten besiedelten Gebiete Botswanas befinden, ist es unsere Mission, als Beispiel für nachhaltigen Naturschutz zu dienen und eine Umgebung zu fördern, in der die Tierwelt gedeiht, lokale Gemeinschaften florieren und unsere Gäste eine tiefe Verbindung mit dem aussergewöhnlichen Ökosystem der Kalahari aufbauen.

Und wenn man also als Besucher auf Modisa ist, dann wird man in die alltäglichen Arbeiten mit eingebunden, was auch heisst, dass man viel hinten auf der Ladefläche eines Bakkies (Geländewagen) durch die Gegend fährt und entweder Zäune kontrolliert, Wildlife sucht oder Löwen einfängt. Aber zu diesem Thema komme ich dann noch ausführlicher in einem späteren Blogpost.

Da ich mit unserem eigenen Cruiser zu Val gefahren bin, habe ich eine etwas spezielle Sonderposition. Denn normalerweise kommt man in Gaborone an und von dort geht es per Transport bis nach Tsabong. Dort wird man von Val oder einem seiner Angestellten abgeholt und dann dauert die Fahrt bis zum Camp nochmals rund 2 Stunden. Dann übernachtet man in einem der Zelte und bleibt für mindestes 2 Wochen hier. Denn der Transport findet nur alle 2 Wochen statt.

Da ich aber selber mobil bin und diesen Abstecher nach Modisa in meine gesamte Reise eingebunden habe, ist dies etwas speziell und ich bin dadurch auch unabhängiger und schlafe auch im Cruiser. Val erlaubt mir dann sogar, während einer Erkundungstour mit dem Cruiser hinter ihm her zu fahren, da ich die Batterie ein bisschen laden musste.

Und genau auf dieser Erkundungstour haben wir dank der Geier, die in der Nähe aufgeflogen sind einen Kill entdeckt. Wir gehen zu Fuss dorthin um zu sehen, was genau gekillt wurde und von wem. Valentin geht zuerst alleine und wir warten alle ganz brav bei den Autos. Dann holt er uns dazu und wir erkennen anhand der Spuren, dass der Oryx von Leoparden gekillt wurde. Und zwar nicht nur von einem Leoparden, sondern mindestens von zwei. Zumindest sind Spuren von 2 Leoparden zu erkennen. Ob sie den Oryx wirklich gekillt haben oder was genau geschehen ist, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Aber die Leoparden sind ganz sicher noch in der Nähe und warten nur ab, bis wir wieder weg sind, um weiter zu fressen.

Ich habe davon leider keinerlei Fotomaterial, weil ich erstens während der ganzen Zeit fast ausschliesslich mit dem Handy fotografiert und gefilmt habe und weil ich hier die Dinge viel mehr einfach erlebt habe und das dokumentieren generell nicht an erster Stelle stand.

Später auf einem Flug über dem Gebiet hat Val gesehen, dass sich sogar 3 Leoparden in der Nähe dieses Kills aufhalten!! Es handelt sich hierbei um eine Mutter mit ihrem fast erwachsenen Jungen und einem Male Leopard, der sich vermutlich schon bald wieder mit der Leopardin paaren wird.

Während meiner Zeit auf Modisa waren natürlich noch andere Gäste da und wir hatten wirklich eine sehr schöne und intensive Zeit zusammen.

Am Anfang war ich gemeinsam mit der Französin Emeline dort und mit 2 deutschen Pärchen, Kim & Tom und Nicole & Sven.

Die 2 Pärchen reisten irgendwann ab und die Deutsche Johanna kam dazu. Wir hatten dann für einige Tage ein kleines Frauen-Power-Trüppchen.

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