Botswana | Zambia | Zimbabwe 2024
Reisebericht Botswana, Zambia und Zimbabwe 2024 | 16. August bis 15. Oktober 2024
Von Mana Pools nach Mlibizi
Unterwegs in Zimbabwe
2 intensive Fahrtage
An unserem letzten Tag in Mana Pools wollen wir natürlich am Morgen nochmals früh aufstehen und einen Game Drive machen. Wir geniessen nochmals diesen wunderschönen, magischen Ort und gehen als Abschluss nochmals zum Long Pool. Aber schon bald ziehen sehr unangenehme Sandstürme auf, sodass wir uns entschliessen, nun doch los zu fahren. Denn es stehen uns anstrengende Fahrtage bevor.
Unser Plan ist es, heute so weit wie möglich zu fahren und dann mal schauen, wo wir übernachten können. Wir haben auch keine Ahnung, wie gut oder schlecht die Strassen sind, stellen uns aber auf eher ungemütliche Stunden ein…
Es fängt schon im Park mit den sehr schlechten Strassen an. Vom Nyamepi Camp bis zum ersten Gate im Park ist die Strasse noch relativ gut. Aber von dort bis zum Ausgang ist sie wirklich schrecklich…
Dann fahren wir eine längere Strecke auf der Teerstrasse Richtung Harare, diese hat sehr viele Löcher und es sind viele Lastwagen unterwegs.
In Karoi machen wir einen kurzen Stopp, um zu sehen, was wir an frischem Gemüse und Früchten bekommen können:
Ab Karoi wird es dann schlagartig besser! Für ca. 60 km fahren wir auf einer super-guten Teerstrasse und danach noch weitere 40 km auf guter Gravel Road.
Wir fahren auch an einem krassen Busch-Feuer vorbei:
Wir finden eine tolle Übernachtungsmöglichkeit in Rengwe, das ist ca. 100 km von Karoi weg Richtung Binga. Die Campsite liegt am Sanyati River und eignet sich auch von der Distanz her perfekt als Zwischenstopp auf dieser langen Strecke.


Am nächsten Tag wird es dann wieder deutlich schlimmer mit den Strassen… Es gibt einfach alles… Tiefsand, dann wieder sehr schlechte Gravel Roads und Teerstrassen mit ganz vielen Löchern und zum Teil auf der Seite komplett aufgelöst.
Es ist eine sehr, sehr anstrengende Fahrt bis nach Mlibizi und wir brauchen ca. 7 Stunden mit nur einer kurzen Pause.
Auf der Strecke gibt es unzählige kleine Dörfer mit wirklich sehr schönen Hütten, Bomas und Gärten. Ich habe noch selten in Afrika so gepflegte Dörfer gesehen wie hier! Es wäre wirklich toll, hier mal ein bisschen Zeit zu verbringen und mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Denn es gäbe hier wirklich unzählige, wunderschöne Fotomotive. Es hat sich für mich aber nicht stimmig angefühlt, diese schönen Gegenden einfach nur so im vorbeifahren zu fotografieren, obwohl es mich schon sehr gereizt hätte.
Aber vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Gelegenheit, dies nachzuholen! Denn es hätte wirklich sehr grosses Potenzial, hier mehr Zeit zu verbringen, in diese Gegend einzutauchen und sich mit den Menschen auszutauschen.
In Mlibizi angekommen entscheiden wir uns für die Campsite bei der Mlibizi Zambezi Lodge. Es sieht zwar hier ziemlich heruntergekommen und auch ein bisschen verlassen aus, aber es gibt direkt am Lake Kariba eine kleine Campsite mitten im wunderschönen und wilden Garten.
Und ich habe sogar die Möglichkeit, ein kleines Spektakel zu beobachten!! Am gegenüberliegenden Ufer stürzt ein Fish Eagle herab und fängt etwas. Es ist leider sehr, sehr weit weg, aber es gelingt mir, ein paar (ziemlich schlechte) Bilder zu machen. Erst, als ich die Bilder danach sichte sehe ich, was der Adler gefangen hat, nämlich ein kleines Krokodil!!
Reto hat die ganze Action leider verpasst, da er ein (wohl verdientes) Nickerchen gemacht hat 😂.






Auch auf der Campsite hatten wir regen Vogel-Besuch. Unter anderem einen Hornbill, den ich bis jetzt noch nie gesehen habe! Es ist der Trompeter-Hornvogel:


